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Einfach weiter

Wenn man so gut drauf (und ausgeschlafen) ist wie wir, muss das Segelleben gar nicht kompliziert sein. Von Makkum nach Enkhuizen fast nur geradeaus. Nachdem wir die Segel oben hatten war es wunderbar chillig. Konfileben at its best 😎.

Vorher war da im Unterricht noch die Sache mit dem Sohn der sich auf und davon gemacht und es dann verbockt hat. Mit schlimmen Befürchtungen macht er sich auf den Heimweg und erlebt dann eine wunderbare Überraschung – sein Vater fällt ihm mit Freudentränen um den Hals. „Du bist doch mein Kind, du trägst für immer meinen Namen. Bei mir kannst du immer neu beginnen.“ Gott ist echt ganz anders drauf, als wir es erwartet haben. Und wie cool: wir sind und werden auf seinen Namen getauft. Wir bleiben seine Kinder, was auch immer geschieht. So geht wahre Freiheit.

Von der See ins Meer das kein Meer ist – alles klar?

Das war tatsächlich unser Weg: von der Nordsee (die ein Meer ist) ins IJsselmeer, das ein „See“ bzw. ein Binnenmeer ist. Kurz nach Mitternacht um 8 Uhr ging es mit der Flut los Richtung Makkum – Andacht und Unterricht mussten warten bis alle Segel richtige standen und wir eine kleine Pause im harten Seemann/frau-Leben hatten. Unterwegs passierten wir eine Sandbank mit ungefähr unzähligen Seehunden, einer hat sich sogar richtig nahe herangetraut … sooooo süüüüüüß.

Beim Unterricht ging es weiter Richtung Taufe. Ihr erinnert euch an Paul und seinen Vater für den nur Leistung zählt. Jesus erzählt eine merkwürdige Geschichte in der es anders zugeht. Alle Arbeiter im Weinberg erhalten was sie zum Leben brauchen – unabhängig von dem was sie leisten können. Klingt ziemlich schräg aber irgendwie auch befreiend und soll bei Gott wohl auch so sein.

Schließlich sind wir durch die Schleuse ins Ijsselmeer und waren dann bald am Ziel in Makkum, wo es noch einmal nass wurde – aber seht selbst …

Moin Moin

… Morgenstund und so weiter

wir müssen schon um 8 Uhr los un die ablaufende Flut (oder so ähnlich) zu erwischen

Wind ist die Lösung

Endlich! Mit bis zu 10 Knoten, was wahrscheinlich ein neuer Erbacher Konfi-Rekord ist, sind wir unterwegs nach Terschelling – und das wo wir gerade erst von Simon die Knoten und alles weitere zum Segeln gelernt haben. Die Nordsee gibt alles um sich uns in den Weg zu stellen, aber selbst meterhohe Wellen (also wörtlich genommen 🥳) können uns nicht aufhalten. Fast hätten wir allerdings eine Extra-Runde für M. drehen müssen – mehr wollen wir da gar nicht sagen 🛟 😉
Es hat sich echt cool angefühlt, als Henri den Motor abgestellt hat und nur der Wind uns durchs Wasser getrieben hat. Wind ist die Lösung 🤓

Segel

sind oben

Aufbruch ins …

… Ungewisse🥶😱

not gone by the wind♫

Für’s Segeln braucht es Wind. Zuwenig Wind ist blöd, da hilft kein Pusten. Aber auch zuviel Wind ist nicht hilfreich. Sturmböen bis 80 km/h – da wird es einfach zu wild auf dem Wasser. Also blieben wir in Harlingen im Hafen.

Nach Frühstück und Andacht sind wir ins Thema unserer Woche eingestiegen: Taufe. Wir haben Paul kennengelernt, seinen Erfolg und Misserfolg und seinen Vater für den nur Leistung zählt. Wie das bei Gott ist wissen wir noch nicht – erfahren es aber sicher bald.

Viel Filmmaterial gab es ohne Segeln nicht, aber ich hoffe ihr merkt, dass wir viel Spaß hatten

juchhuuu angekommen 🚌

Auch wenn der Wind den Bus noch so sehr hin- und verschaukelt: keiner hält die Erbacher Konfis auf. Wir haben die schaukelnde Utopia geentert, die Kajüten erobert und Regina in der Küche angebunden 👩‍🍳😁

no borders😎

… keiner kann uns aufhalten … und schon sind wir in Holland 🧀

unterwegs

Die Erbacher Konfis sind wieder auf Kurs. 28 Konfis und Teamer sind nach Harlingen aufgebrochen. Dort wartet die Utopia auf uns …