Doppelt schräg waren wir heute unterwegs, als der Nebel endlich weniger dicht und dann ganz weg war. Von Harlingen zur Schleuse zurück ins Ijsselmeer und dann einfach schräg drüber weg nach Enkhuizen. Anders als in den letzten Tagen an diesem Tag hart am und gegen den Wind. Wir lagen so schräg, dass wir das Gefühl hatten, die Fenster wären schon unter Wasser. Immer wieder kamen heftige Wellen über und duschten den einen und die andere von uns. Erst am Abend waren wir am Ziel, was allerdings nicht daran lag, dass wir das Schiff übernommen hatten, sondern an der Entfernung.
Im Unterricht heut morgen die nächste Überraschung: Ein Fest des Vaters für seinen heimgekehrten Sohn, obwohl dem einiges schief ging. Schon wieder zählte nicht Leistung. Da war nur Liebe des Vaters, die Mut macht einfach neu zu beginnen. Auf den Namen dieses Vaters werden wir getauft, auch wir sind seine Kinder.